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Die “Pseudo-HDR-Methode” ermöglicht einem einen recht ähnlichen/gleichen Effekt wie bei HDR (High Dynamic Range) zu erzeugen. Der Unterschied bei diesem Verfahren ist, dass man nur eine Aufnahme verwendet und daraus später 3 weitere Bilder erzeugt, mit dem man arbeitet. Die dafür verwendete Aufnahme muss aber im *.raw Format vorliegen, um drei verschiedene belichtete Bilder zu erzeugen.
Vorteil des ganzen ist, dass man somit auch bewegliche Objekte (Wasser, Stadtleben, Verkehr etc.) festhalten kann.
Dies möchte ich euch an einem Beispiel zeigen:

Auf den ersten Blick sieht das Foto ganz nett aus. Doch es fällt auf, dass der Himmel recht hell und der Brunnen im Vordergrund (besonders der Rand) sehr dunkel ist. Desweiteren sind kaum kräftige Farben vorhanden. Hier kann Tonemapping helfen!
Hierfür erstellen wir aus der *.raw Datei 3 Bilder (1x unterbelichtet, 1x normalbelichtet, 1x überbelichtet). Normalerweise sollte die Raw Aufnahme die man erstellt hat richtig belichtet sein d.h. weder zu hell noch zu dunkel sprich (normalbelichtet). Meine Raw Aufnahme war in diesem Fall zu hell (überbelichtet). Somit habe ich bei den Raw Einstellungen den Belichtungswert 2x in Photoshop runtergesetzt (siehe Grafik).

Nun importiert man diese Bilder in Photomatrix und führt Tonemapping aus. Das Ergebnis sind dann wie folgt aus:

Fertig ist das “HDR” Bild.
Doch der Himmel ist recht dunkel geworden. Dafür habe ich das überbelichtete Bild geladen, den Himmel ausgeschnitten und über das “HDR” gelegt. Die hierbei eingestellte Füllmethode wird auf “Ineinanderkopieren” gesetzt.
Ergebnis:

Das Bild wär eigentlich echt schön, wenn im Hintergrund dieser Red-Zack Laden nicht wäre.
Viel Spaß beim ausprobieren!

